Klassenfahrt der Klasse 7a nach Norderney
Wir, unsere Klasse 7a, hat eine Klassenfahrt vom 30.05. - 4.06.16 zur Nordseeinsel Norderney mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Paul-Kersting und Frau Heuger gemacht.
Am Abfahrtstag mussten wir um 07:30 Uhr in der Schule sein.
Wir verabschiedeten uns gegen 8 Uhr und fuhren mit einem großem Bus los. Wir waren die einzige Klasse im Bus. Die Fahrt bis nach Norderney dauerte ca. fünf bis sechs Stunden.
Wir kamen gegen 14 Uhr am Hafen in Norddeich an. Wir mussten nun noch 50 Minuten mit der Fähre rüber zur Insel fahren.
Als wir auf Norderney ankamen, haben wir unsere Koffer einem Gepäckträger gegeben und liefen zu Fuß, bis wir das Gästehaus des Kreises Lippe fanden.
Wir bekamen unsere Koffer vor dem Gebäude zurück und gingen gemeinsam ins Gebäude.
Die Lehrer verteilten die Zimmer. Wir bezogen dann unsere Betten und packten langsam unsere Sachen aus.
Danach gab es Abendessen. Anschließend hatten wir den Rest des Tages zur freien Verfügung.
Die erste Nacht war hart, weil alle so aufgeregt waren, dass wir nachts rumliefen und fast jeder wenig Schlaf bekam.
Am nächsten Tag standen wir um 07:00 Uhr auf. Danach frühstückten wir gemeinsam um 08:00 Uhr. Die Lehrer kamen immer vorbei, um eine Zimmerkontrolle zu machen. Das bedeutet, sie kontrollierten, ob alles ordentlich war. Wir gingen danach gemeinsam zusammen zum Strand und betrachteten die schöne Sicht. Es war tolles Wetter. Wir machten Bilder, wir saßen auf dem Sand und konnten das Wetter genießen. Wir gingen mit den Füßen ins abkühlende Wasser. Manche spielten mit Frau Heuger Volleyball. Frau Heugers Team gewann. Andere spielten Tischtennis. So langsam ging der 1. Tag auch schon vorbei. Auch die zweite Nacht war schwer für einige Mitschüler.





Am Dienstag frühstückten wir wieder um 8 Uhr. Diesmal gingen wir zusammen in die Stadt "Norderney" und durften uns in Gruppen aufteilen und rumlaufen und natürlich auch Sachen kaufen. Um 16:00 Uhr mussten wir uns an einer Bank am Brunnen treffen. Wir gingen dann gemeinsam wieder zur Jugendherberge. Wir durften noch etwas draußen bleiben. Und auch diese Nacht war wieder etwas chaotisch.

Der 3. Tag fing gut an. Ein Mitschüler hatte Geburtstag. Nach dem Frühstück liefen wir zum Hafen. Von dort aus sind wir mit einem Boot Seehunde beobachten gefahren.
Es war eine lange Fahrt, aber es hat sich gelohnt, man hat viele Seehunde sehen können. Danach hatten wir Freizeit. Wir trafen uns wieder am Brunnen, als paar Stunden vergangen waren. Wir gingen mit einem Lächeln im Gesicht gemeinsam zur Jugendherberge. Den Rest des Tages haben wir uns mit Gemeinschaftsspielen beschäftigt und waren draußen, haben Tischtennis gespielt und abends waren nochmal alle am Strand. Wir machten mit der Klasse ein Gocard-Rennen, der Gewinner gewann 5 Euro. Nach dem Abendessen sind wir mit der gesamten Klasse ein Stück spazieren gegangen, bis wir eine Bank fanden.
Wir saßen auf dieser Bank, betrachteten die Dünen, die man natürlich nicht betreten durfte.
Wir hörten Musik und aßen Chips. Wir hatten uns eine Menge zu erzählen. Alle waren
glücklich und es war schön mit der ganzen Klasse so etwas machen zu können. Nach ca. 40 - 50 Minuten Quatschen und Relaxen sind wir auch wieder zum Gästehaus zurück gegangen. Dort gab es von dem Schüler, der Geburtstag hatte, auch Kuchen und Muffins. Wir sangen für ihn und genossen die leckeren Kuchenstücke.
Ein paar Schüler und Schülerinnen wollten nochmal schnell zum Strand, weil es Abend und Ebbe war. Jeder war begeistert. Man sieht so etwas nicht oft. Es war eine schöne Aussicht. Man sah deutlich, wie der Sonnenuntergang sich an der nassen Oberfläche spiegelte und wie weit das Wasser bei Ebbe davonzieht. Wir machten Fotos, Selfies und einige Schüler machten auch Videos. Da es schon spät war, mussten wir leider wieder zurück. Wir durften noch in andere Zimmer gehen und dort ein bisschen unsere Zeit genießen. Um 22:00 Uhr musste dann jeder auf sein Zimmer gehen.

Am Donnerstag standen alle müde auf. Wie jeden Morgen aßen wir gemeinsam um 08:00 Frühstück. Wir liefen nach dem Essen noch eine Weile herum und anschließend sind wir in eine Turnhalle gegangen. Wir spielten mit der Klasse ein Spiel. Wir mussten so viele Bälle wie möglich in den Basketballkorb werfen.
Später waren wir in der Stadt, um eine ,,Stadtrallye'' zu machen. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber es hat wieder eine Menge Spaß gemacht. Nach der Rallye trafen wir uns alle wieder am Brunnen und gaben unsere Ergebnisse den Lehrern ab. Wir durften noch in der Stadt rumlaufen. Wir hatten nun die letzte Gelegenheit, nochmal etwas einzukaufen ( Andenken, Postkarten...) zu können
Als die Zeit vergangen war, gingen wir zum Gästehaus zurück. Als wir ankamen, hatten wir vor, einen Leuchtturm zu besichtigen. Als die Hälfte schon fast da war, kehrte die andere Hälfte wieder um, da es heftig anfing zu regnen. Als sie im Gästehaus ankamen, liefen sie in die Zimmer, um sich umzuziehen und warteten anschließend auf die andere Gruppe. Als sie eintrafen, zogen sie sich auch um. Jeder hatte nun eine Beschäftigung. Ein paar schliefen, da sie in der Nacht kein Auge zu gemacht hatten. Die Anderen liefen zum Netto, um etwas Süßkram zu holen. Und die Restlichen entspannten sich in ihren Zimmern und hatten Spaß. Am Abend sind wir rüber zu einer Pizzabude gegangen. Wir aßen dort Pizza und bekamen Slasheis. Nach dem Essen war es schon ziemlich spät. Wir mussten sofort auf die Zimmer.

Am Freitag war der letzte Tag. Die Nacht war sehr viel ruhiger als sonst, weil anscheinend keiner mehr Kraft hatte. Am Morgen aßen wir unser letztes gemeinsames Frühstück auf Norderney, danach mussten wir unsere Zimmer tipptopp aufräumen. Alle Koffer mussten zusammengeräumt und gepackt sein. Alle mussten die Koffer hinausbringen. Unsere Lehrerinnen kontrollierten in der Zeit die Zimmer und auch da gab es Gewinner und Verlierer. Als Preis bekamen die Gewinner eine tolle neue Armbanduhr.
Dann liefen wir liefen mit der Gruppe zum Hafen, dort waren auch schon unsere Koffer und unsere Fähre. Alle meinten, dass es zu schnell vorbeigegangen war. Wir gingen auf die Fähre und genossen die letzte Fahrt auf der Nordsee. Als wir in Norddeich endlich ankamen, sahen wir von weitem unseren Bus. Wir lagerten unser Gepäck im Kofferraum. Als wir auch alle endlich im Bus saßen, konnte die Rückfahrt beginnen. Unsere Klasse musste vorne sitzen, da noch eine andere Klasse aus Gütersloh hinzukommen sollte. Wir hatten oft Pausen und konnten auf die Toiletten gehen und etwas essen. Die Hälfte der Klasse schlief im Bus. Als wir in Gütersloh ankamen, stieg die andere Klasse auch schon aus. Die Augustdorfer aus der 7a durften in Augustdorf aussteigen. Gegen 19 Uhr waren der Rest dann in Detmold.
Es war eine sehr, sehr schöne Klassenfahrt. Wir sind uns alle etwas nähergekommen.
Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht.

Von: Claudia, 8a